Das Wohnen der Zukunft

Auswirkungen der Urbanisierung auf Wohnformen in Deutschland

Wie werden wir in Zukunft wohnen? Diese Frage beschäftigt die Gesellschaft und nahezu jedes Wohnungsunternehmen wie kaum eine andere. Bestimmendes Thema ist dabei oft die Urbanisierung und der damit verbundene Mangel an Wohnraum in den Städten. Laut der UN-Studie „World Urbanization Prospects 2018“ werden in Deutschland bis zum Jahr 2050 nahezu 85 Prozent der Bevölkerung in Städten leben. Das Problem: Bei gleichbleibender Bautätigkeit fehlen laut dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos bis 2030 allein in den 10 größten Metropolregionen Deutschlands 940.000 Wohnungen. Das ruft neue Wohnkonzepte auf den Plan.

Die Urbanisierung hat zur Folge, dass der Bedarf an flexiblen Wohnkonzepten steigen wird. Dazu zählen beispielsweise platzsparende Mikroappartments oder Wohngebäude in kostengünstiger Modulbauweise. Der demografische Wandel wird diesen Trend sogar noch verstärken. So steigt der Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum und seniorengerechten Quartieren. Single-Häuser und -Wohnungen gewinnen an Attraktivität. Schon heute liegt die Anzahl der Ein-Personen-Haushalte bei circa 40 Prozent, wie das statistische Bundesamt festgestellt hat.

Besonders geprägt werden die neuen Wohnkonzepte in Zukunft von der Digitalisierung – denn die findet auch den Weg in die Wohnungen. Gefragt sind daher digitale Services, die einerseits helfen Platz zu sparen und andererseits den Menschen zeitgemäßen Komfort bieten. Ein spannendes Beispiel dafür ist das Konzept Gemeinschaftswaschraum. Der ist zum einen platzsparend und bildet darüber hinaus den Leitgedanken der Sharing Economy ab – einer der Trends unserer Zeit.

Sharing Economy

Denn viele Verbraucher haben das Modell Teilen (engl. Sharing) statt Besitzen bereits für sich entdeckt. Sie sehen darin unter anderem den Vorteil, Kosten reduzieren zu können. Das lässt sich nicht nur auf den Anschaffungswert an sich umlegen. Gerade beim Thema Haushaltsgeräte und Wohnen wird schnell deutlich: Auch der Raum an sich steht bei den Verbrauchern im Mittelpunkt der Betrachtungen. So verzichten zum Beispiel immer mehr Deutsche auf eine eigene Waschmaschine. Laut dem Statistischen Bundesamt vergrößerte sich die Zahl der Haushalte ohne eigene Waschmaschine von 1,6 Millionen im Jahr 2012 auf heute knapp 2,5 Millionen. Mieter sparen dabei nicht nur den Anschaffungswert, sondern auch den Platz in der Wohnung. Bei steigenden Mieten, mehr Single-Haushalten und immer kleiner werdenden Wohnungen eine nachvollziehbare Entscheidung.

WeWash App Launch

Moderner Gemeinschaftswaschraum

Mit dem Vorteil der Platzersparnis und dem Aufgreifen des Leitgedankens der Sharing Economy, erfüllt der Gemeinschaftswaschraum wichtige Parameter des Wohnens der Zukunft. Doch er ist nicht unumstritten. Für Vermieter und Verwalter bringt der Gemeinschaftswaschraum in der Regel einen hohen organisatorischen Aufwand mit sich und sorgt darüber hinaus immer wieder für Streit unter den Nutzern.

Wir von WeWash lösen diese Probleme mit Hilfe der Digitalisierung. Hierfür werden Waschmaschinen und Trockner mit unserer WeWash Box ausgestattet – die funktioniert an jeder handelsüblichen Maschine. Über eine App, per PC oder das Telefon können Mieter nun freie Waschmaschinen oder Trockner buchen. Nach Beendigung des Wasch- oder Trockenvorgangs werden sie auf die gleiche Weise informiert und wissen sofort, wann ihre Wäsche fertig ist. Unnötige Gänge in den Waschraum sind damit Geschichte. Da die Abrechnung bargeldlos erfolgt, bleibt auch das Sammeln von Kleingeld aus und die lückenlose Dokumentation der Zahlungseingänge ist gewährleistet. Das erleichtert dem Vermieter beziehungsweise Verwalter die Arbeit: Sie sparen sich das lästige Zählen, Abrechnen und Einzahlen der Münzen.

Mittels Digitalisierung wird der Gemeinschaftswaschraum so im urbanen Umfeld etabliert und die Vorteile können für zeitgemäße Wohnkonzepte genutzt werden.

Trends vereint

Urbanisierung, knapper Wohnraum, Sharing und nicht zuletzt das Thema Digitalisierung werden das Wohnen der Zukunft prägen. Am Beispiel des digitalisierten Gemeinschaftswaschraums lässt sich erkennen, wie die Wohnungswirtschaft die verschiedenen Trends in Kombination umsetzen kann.

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